Kunst & Geschichte - DIE LANDSCHAFTEN

Sur la causse les capitelles sont en basalte
DIE VIELFÄLTIGEN LANDSCHAFTEN VON PEZENAS UND UMGEBUNG

DIE HÉRAULT-EBENE

L'Hérault, fleuve de 150 km de long, rencontre 10 affluents Der 150 km lange Fluss Hérault trifft auf 10 Zuflüsse, durchquert 3 geologische Entitäten und beherbergt eine sehr breit gefächerte Fauna.
Das wechselhafte mediterrane Klima beeinflusst die Fliessgeschwindigkeit des Flusses und kann kleine Rinnsale innerhalb weniger Augenblicke in Sturzbäche verwandeln, welche in den Fluss münden und ihren Teil zu den gewaltigen Überschwemmungen beitragen.
Der Fluss wurde zur Bewässerung, für den Mühlenbetrieb (im Mittelalter wurden an seinen Ufern zahlreiche Mühlen errichtet) und zur Granulatextraktion genutzt.
Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Ebene dem Anbau von Getreide und Obst vorbehalten. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts breitete sich der Weinbau immer weiter aus.

DIE HEIDELANDSCHAFTEN (Garrigues)

la très riche palette de couleurs dans les garrigues d'Aumes et de Saint Pons de Mauchiens Ihr auffälligstes Merkmal ist das durchbrochene Kalksteinrelief. Die sehr abwechslungsreiche Farbpalette offenbart sich beispielsweise in den Garrigues von Aumes und Saint Pons de Mauchiens.
Die Vegetation kann in zwei Typen eingeteilt werden: die "Matoral"-Landschaft mit Zistrosen, Kermeseichen, Ginster und Pistazienbäumen sowie die Wiesenlandschaft mit Kräutern wie Lavendel und Rosmarin.

 

Des pinèdes comme celles de Bessilles émaillent le paysage

 

DER BASALTSTROM VOM "VOLCAN DES BAUMES"

De nombreux moulins comme celui de Roquemengarde ponctuent le cours du fleuve Hérault Seine Vegetation erinnert an jene der Garrigue. Entstanden ist dieses Plateau durch die Erosion des weichen Felsgesteins der Flussbetten ehemaliger Zuflüsse des Hérault und der Peyne, in welche die Lava aus dem "Volcan de Baumes" sich ergossen hatte. Dieser Boden lässt sich nur schwer bestellen und wird hauptsächlich als Weide genutzt.
Da dort derzeit nur noch eine Herde gehalten wird, verschwinden die Wiesen langsam aber sicher unter dichtem Strauchwerk. Die Natur fordert ihren Tribut, macht das Gelände schwer zugänglich und das Kalkplateau zu einem Steineichenwald. Das Gebiet ist überzogen mit zahlreichen Basaltmäuerchen, Kalköfen und "Capitelle" genannten Steinhäusern