Nézignan-l'Evêque, einst römische Villa, dann Eigentum der Grafen von Béziers und ab dem 12. Jahrhundert schließlich Teil der Domäne der Bischöfe von Agde. Zu seinen berühmtesten Gästen zählen François und Louis Fouquet, die Brüder des Finanz-Oberintendanten unter Ludwig XIV. Die Häuser umgeben den Hügel des 1749 zerstörten Schlosses, von dem zwei sehr schöne Festungsmauern erhalten sind. Die romanische Kirche ist der heiligen Maria Magdalena geweiht. Ihr Portal aus dem 17. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. Die "Caminières" genannten gepflasterten Pfade um die Gemüsegärten, die Spazierwege durch die Weingärten und die Sträßchen mit Häusern aus dem Mittelalter oder der Klassik sind ein beliebtes Ziel für Touristen.
■Die Kirche St. Maria Magdalene und die nebenan gelegene ganzjährige Ausstellung über Kirchenkunst und Frühgeschichte; geöffnet Samstag- und Sonntagnachmittags im Sommer von 16 bis 19 Uhr.
â– Die Stadtmauern.
■Die «Caminières»: gepflasterte, an hohen Steinmauern entlang führende Wege, die zu einst "Ferrajal" genannten Gemüsegärten mit Brunnen und Wasserrädern führen.
■Ein Streifzug durch das Feigenbaum-Arboretum und die Versuchsbaumschule (über 80 Feigenbaumarten) sowie den mediterranen Garten mit seinen 150 Baum- und Straucharten.
■Entdecken Sie auf romantischen Spaziergängen entlang zweier Rundwege die alten Prozessionskreuze aus Stein und Holz in den Weinfeldern der Umgebung sowie die kleinen runden Steinhütten der Hirten. Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Rathaus: 04 67 90 45 38
â– Mehr dazu in unserem Leitfaden: www.pezenas-tourisme.fr